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Ambulanzen

Die ambulanten Angebote stellen einen weiteren Baustein der Patientenversorgung der Abteilung für klinische Psychiatrie und Psychosomatik dar. Für psychiatrische Notfälle besteht ein Versorgungsauftrag für eine 24 Stunden Behandlung in der Notfallambulanz.

Institutsambulanzen

Bei gegebener Indikation ist eine ambulante Behandlung im Rahmen unserer Institutsambulanz möglich. Sie kann nur erfolgen, wenn eine adäquate Behandlung durch einen niedergelassenen Facharzt aufgrund der Art, Schwere oder Dauer der Erkrankung oder aus anderen Gründen, z.B. wegen zu großer Entfernung zu geeigneten Ärzten, nicht möglich ist. Eine Behandlung ist dabei nicht auf spezielle Diagnosen beschränkt.
Als Behandlungsvoraussetzung ist eine Überweisung des Hausarztes oder eines Facharztes erforderlich. Die Institutsambulanz wird von dem Ärzteteam der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Marien-Hospitals kollegial unter der Leitung des Chefarztes geführt. Es soll dabei die Behandlungskontinuität weitestgehend bewahrt werden.

Trauma-Ambulanz

Die Trauma-Ambulanz besteht per Vertrag mit der Bezirksregierung Münster seit Juli 2004. Sie ist eingebettet in das „Opfernetzwerk Euskirchen“  in Zusammenarbeit mit dem Versorgungsamt Aachen. Sie ermöglicht Menschen, die Opfer von vorsätzlichen Gewalttaten wurden und die einer schnellen Hilfe ohne lange Wartezeiten benötigen, eine rasche psychotherapeutische Hilfeleistung.

Die Behandlung in der Trauma-Ambulanz hat zum Ziel, die Entwicklung von posttraumatischen Belastungsstörungen bei dem jeweiligen Gewaltopfer zu verhindern und Selbstvertrauen und Sicherheit wiederherzustellen.

Diese psychotraumatologischen Sofortmaßnahmen sind wichtig, da bis zu 2/3 der Allgemeinbevölkerung in ihrem Leben mindestens einmal einer schweren, potenziell traumatisierenden Situation ausgesetzt sind.

Hierbei handelt es sich meist um eine außergewöhnliche Bedrohung mit für den Betroffenen katastrophalem Ausmaß. Bei einigen Trauma-Opfern entwickelt sich später eine psychische Symptomatik, die als „Posttraumatische Belastungsstörung“ (engl.: Post Traumatic Stress Disorder, PTSD) bezeichnet wird.

Bei 1/3 der Patienten kann die Symptomatik unbehandelt einen chronischen Verlauf zeigen.

Symptome einer PTSD können u.a. sein:

  • Lebhafte Erinnerungen an das Trauma
  • Vermeidungsverhalten
  • Störung von Erinnerung und Konzentration
  • auftretende Überempfindlichkeit, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit, Depressionen, Angst, Albträume.

Die Voraussetzung für eine Behandlung in der Trauma-Ambulanz ist, dass es im Vorfeld zu einer vorsätzlichen Gewaltanwendung gekommen ist. Die Kontaktaufnahme zu uns kann direkt erfolgen. In einigen Fällen erfolgt der Kontakt über die Partner des Opfernetzwerkes (z.B. Polizei, Weißer Ring).

Eine besondere Überweisung ist nicht erforderlich.

Dr. med. Dirk Arenz

Chefarzt

Dr. med.

Dirk Arenz

 

Lebenslauf (PDF)

 

Termine nach Vereinbarung:
Sekretariat Psychatrie
Monika Held
Tel.: 0 22 51 – 90 11 02
Fax: 0 22 51 – 90 29 51
E-Mail: sekretariat.psychiatrie(at)marien-hospital.com

 

Informationsflyer Psychotherapie Station PE / PU (PDF)

 

 

Sprechstunden

Institutsambulanz
Termine nach Vereinbarung

 

Traumaambulanz
Termine nach Vereinbarung

 

Terminvergabe
Tel.: 0 22 51 - 90 11 02

 

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