Beckenbodenzentrum

In unserem hoch spezialisierten Zentrum für Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie behandeln wir symptomatische Beckenbodenfunktionsstörungen. Dazu zählen unter anderem Harnblasen- und Stuhlinkontinenz, Blasen- und Darmentleerungstörungen, multiple Senkungsbeschwerden, Autoimmunerkrankungen der Harnblase sowie chronische Beckenschmerzen und damit einhergehende sexuelle Funktionsstörungen.

Selten tritt ein Beschwerdebild alleine auf, oft ist es eine Verschachtelung mehrerer Funktionseinschränkungen, die über Jahre schleichend zunehmen und den Leidensdruck der Betroffenen intensivieren. Die Erkrankungen können in jedem Alter auftreten. In Zeiten der hormonellen Umstellung, sei es im Rahmen der Pubertät oder im Zuge der Wechseljahre, zeigen sich Funktionsstörungen besonders häufig. Gespräche darüber sind leider immer noch tabuisiert und betroffene Patientinnen trauen sich nicht an ihren behandelnden Frauen- oder Hausarzt heranzutreten. Bitte zögern Sie nicht, Ihre Beschwerden zu thematisieren. Wir bilden durch interne und externe interdisziplinäre Vernetzungen das gesamte Behandlungsspektrum ab und begleiten Ihren Weg auch gerne nachstationär im Dialog mit Ihrem behandelnden niedergelassenen Frauenarzt weiter.

Melden Sie sich gerne unverbindlich in unserem gynäkologischen Sekretariat. Wir vereinbaren mit Ihnen einen Termin in unserer urogynäkologischen Spezialsprechstunde!

Durch die Vorstandstätigkeit in einer überregionalen Arbeitsgemeinschaft für Beckenbodengesundheit e.V. sind wir permanent im interdisziplinären Austausch mit anderen Fachbereichen. Durch die enge Vernetzung mit der Bonner Universitätsklinik, insbesondere mit der Neurourologie, haben wir viele wissenschaftliche Bezüge. Mehrmals im Jahr finden interne Fallkonferenzen und Fortbildungen statt, die unseren höchsten Behandlungsstandard fortlaufend erhalten und verbessern. Im Rahmen der weltweiten Kontinenzwoche organisieren wir von der Ärztekammer Nordrhein zertifizierte Ärztefortbildungen, die auch niedergelassene Kollegen für die Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie begeistern können. Darüber hinaus halten wir auf Anfrage externe Vorträge in anderen Arbeitsgemeinschaften oder Qualitätszirkeln.

Wenn Urin in die Hose geht

Harninkontinenz bedeutet unwillkürlicher und unbeabsichtigter Verlust von Urin. Bei der Inkontinenz der Harnblase unterscheidet man zwischen der Belastungs-, der Drang- oder der Mischharninkontinenz.

Kontakt und Sprechstunden

Experten

 Julia Maria Begemann

Oberärztin


Julia Maria Begemann