Traumanetzwerk

Die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie ist als regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk "Rettungsring Bonn/Rhein-Sieg" zertifiziert. Dadurch werden im Marien-Hospital Euskirchen schwerverletzte Patienten bestmöglich und nach klar definierten Standards behandelt.

Das bundesweite Konzept zur Versorgung von Schwerverletzten in Trauma-Netzwerken wurde 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ins Leben gerufen. Die Mitgliedschaft ist an Voraussetzungen geknüpft, die in einem „Weißbuch" der Gesellschaft formuliert sind und zur Förderung von Qualität und Sicherheit in der Traumaversorgung beitragen sollen.

Im Juni 2012 wurde das Marien-Hospital Euskirchen erstmals erfolgreich zum "Regionalen Traumazentrum" zertifiziert und nimmt seitdem m Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie teil

Im Traumanetzwerk der DGU wird zwischen lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren differenziert. Neben fachlichen Kompetenzen sind spezielle personelle, strukturelle und apparative Ressourcen, wie zum Beispiel ein Schockraum entsprechender Größe mit entsprechender Ausstattung, notwendig. Der Zusammenschluss von lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren bildet das Traumanetzwerk.

Die Traumazentren garantieren die Aufnahme von Schwerverletzten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Definierte Kriterien bestimmen über die Zuweisung eines Schwerverletzten in die entsprechende Klinik.

Im Traumazentrum werden die Schwerverletzten nach den Algorithmen evidenzbasierter Leitlinien behandelt, so zum Beispiel nach der gültigen S3 Leitlinie Polytrauma / Schwerverletztenversorgung der DGU.

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Traumazentrum

Leitung Traumazentrum

Dr. med.

Ilja Windrath

Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie

 

Termine nach Vereinbarung:
Sekretariat: Kerstin Jahnz
Tel.: 0 22 51 - 90 17 34
Fax: 0 22 51 - 90 13 38
E-Mail: sekretariat.unfallchirurgie(at)marien-hospital.com