MARIEN-HOSPITAL FÜHRT NEUES SYSTEM ZUR SPEISENVERSORGUNG EIN
10.02.2026
Essen auf höchstem Niveau für Patienten, Bewohner, Mitarbeitende und Besucher: Das Marien-Hospital Euskirchen führt ein neues Verpflegungssystem ein. Grund dafür ist der hohe Modernisierungsbedarf der bisherigen Krankenhausküche. Nach jahrzehntelangem täglichem Betrieb müssten die Räumlichkeiten und die technische Ausstattung von Grund auf erneuert werden, sodass eine Sanierung heute Kosten im Millionenbereich bedeuten würde.
Nach dem Dienstantritt unserer Doppelspitze lag das Augenmerk von Wolfgang Schneider und Dr. Maren Thäter darauf, die Stiftungsfamilie mit ihren Einrichtungen, Menschen, Strukturen sowie Prozessen kennenzulernen und zu analysieren. Dass es für die Krankenhausküche eine zeitnahe Lösung geben muss, wurde in diesem Rahmen bereits bei der ersten Besichtigung deutlich. „Nach umfassender Analyse aller zur Verfügung stehender Optionen haben wir uns entschieden, die Produktionsküche nicht mehr zu betreiben und auf eine externe Essensbelieferung zu setzen. Dies ermöglicht uns, wirtschaftlich zu handeln und den Fokus auf unsere Kernkompetenzen in Medizin und Pflege zu legen“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Schneider.
Zukünftig übernimmt ein Partner mit langjähriger Erfahrung in der Zentralisierung von Verpflegungsabläufen – Apleona Infra Services. Das Cook & Chill-Verfahren sorgt dafür, dass Speisen zunächst frisch gekocht, schnell heruntergekühlt und später ohne Qualitätsverlust wieder erhitzt werden können. Hierdurch wird die Verpflegung von Patienten, Bewohnern, Mitarbeitenden aber auch Besuchern unserer Cafeteria eine Aufwertung erfahren und sich durch eine höhere Flexibilität, mehr Auswahl und damit verbunden einem besseren Service auszeichnen. Die Einführung des neuen Systems ist spätestens im 3. Quartal 2026 geplant.
Fakt ist: Mit dem neuen System werden nicht alle Arbeitsplätze an der bisherigen Stelle erhalten bleiben – auch wenn vor Ort im Marien-Hospital Euskirchen weiterhin Mitarbeitende in der Küche tätig sein werden. Für diejenigen, die nicht mehr in den verbliebenen Küchenbereichen eingesetzt werden können, prüfen wir gemeinsam alternative Möglichkeiten innerhalb unserer Stiftungsfamilie und bieten passende Optionen an. Dabei begleiten und unterstützen wir jeden Einzelnen individuell bei Orientierung, Qualifizierung und Einarbeitung, soweit dies möglich ist.
