POLITISCHER BESUCH AM MARIEN-HOSPITAL EUSKIRCHEN

22.06.2026

Das Marien-Hospital Euskirchen begrüßte am vergangenen Freitag den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Georg Kippels, sowie Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft, zu einem fachlichen Austausch über die Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die multimodale Schmerztherapie des Marien-Hospitals. Dabei erhielten die Gäste Einblicke in die interdisziplinäre Behandlung chronischer Schmerzpatientinnen und -patienten sowie in die enge Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Pflegekräften und speziell qualifizierten Pain Nurses.

„Chronischer Schmerz ist eine eigenständige Erkrankung und erfordert eine ganzheitliche Behandlung“, erläuterte Professor Michael Loick, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin. Ziel der multimodalen Schmerztherapie sei es, Betroffenen mehr Lebensqualität, Selbstständigkeit und Teilhabe am Alltag zu ermöglichen.

Im Rahmen des Austauschs wurden auch die Herausforderungen der zukünftigen Versorgung chronischer Schmerzpatientinnen und -patienten thematisiert. Insbesondere die Auswirkungen der Krankenhausreform auf spezialisierte schmerztherapeutische Angebote standen dabei im Fokus der Gespräche.

Die Krankenhausleitung stellte zudem die Bedeutung einer engen Verzahnung von Schmerzmedizin, Palliativmedizin und weiteren Fachbereichen heraus. Kurze Wege und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit seien entscheidende Faktoren für den Behandlungserfolg.

Das Marien-Hospital Euskirchen bedankt sich bei Dr. Georg Kippels und Thomas Isenberg für den offenen und konstruktiven Austausch sowie das Interesse an den Herausforderungen und Perspektiven der modernen Schmerzmedizin.