IT

Digitalisierung im Gesundheitswesen mitgestalten

Ganz gleich ob Entwickler oder Anwendungsbetreuer – Informatiker sind heiß begehrte Fachkräfte. Warum wir dennoch Ihre erste Wahl sein sollten? Ganz klar, als IT’ler in unserer Stiftungsfamilie bieten wir Ihnen einen enorm vielfältigen und abwechslungsreichen Job, in dem Sie erfolgreich Ihre Ideen einbringen können. Zudem leisten Sie über Ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen und sozialen Versorgung des Kreis Euskirchen. Denn als Teil unseres IT-Teams sind Sie zuständig für den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau der IT-Infrastruktur unserer Einrichtungen.

So geben unsere Kollegen tagtäglich alles dafür, dass unsere Daten fließen. Sie stellen die notwendige Hardware und Software zur Verfügung und sorgen für einen effizienten und sicheren Datenaustausch. Dabei werden von Ihnen nicht nur die klinischen Module des Krankenhausinformationssystems (KIS) installiert und konfiguriert, sondern auch die kaufmännischen Arbeitsabläufe mit entsprechenden Programm-Lösungen versorgt. Sie betreuen und schulen unsere Anwender, Sie unterstützen die Digitalisierung unserer Arbeitsprozesse und kümmern sich um das Thema Datensicherheit.

Gestalten Sie mit uns die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, denn unsere IT-Infrastruktur entwickelt sich beständig weiter, es werden neue Projekte initiiert und umgesetzt. Dabei sind Ihre Ideen gefragt!

Das wünschen wir uns

  • Begeisterung für IT-Anwendungen und IT-Prozesse
  • Der Wunsch, aktiv mitzugestalten und Ihre Ideen zur Weiterentwicklung unserer IT-Infrastruktur einzubringen
  • Sehr gutes fachliches Know-how und eine verantwortungsbewusste, prozess- und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Ein hohes Maß an Teamfähigkeit und Serviceorientierung
  • Motivation das IT-Umfeld einer Großorganisation zu betreuen

Zu unseren offenen Stellen >

Ihre Vergütung

Für unsere Mitarbeiter (m/w/d) in der IT gelten die Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes (AVR).

  • die Möglichkeit, die Entwicklung unserer IT-Landschaft maßgeblich mitzugestalten
  • die Einbindung in ein professionelles und engagiertes Team
  • einen sicheren Arbeitsplatz mit langfristiger Perspektive
  • tarifliche Vergütung nach den AVR mit 12,8 Monatsgehältern Eine betrieblichen Altersvorsorge (KZVK)
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • ein umfassendes Angebot an Mitarbeiterrabatten
  • regelmäßige Feedbackgespräche und Mitarbeiterbefragungen
  • Mitarbeitervergünstigungen im Rahmen von Corporate Benefits

„Wer jetzt einsteigt, kann die digitale Zukunft der Klinik mitgestalten“

Alexander Schmitz ist Leiter der IT, Dieter Scheidemann kam als Strategische Leitung IT hinzu – jetzt verantworten sie gemeinsam das IT-Team im Marien-Hospital. Im Interview verraten sie, was die aktuelle Zeit so spannend macht und warum Einsteiger flexibel und kreativ sein sollten.  

Herr Scheidemann, Sie sind recht neu im Marien-Hospital: Seit wann arbeiten Sie hier und welche Aufgaben übernehmen Sie?

Dieter Scheidemann: Ich bin seit dem 1. November 2021 als Strategische Leitung IT eingestellt – mein Schwerpunkt liegt momentan auf den strategischen Projekten, die sich durch das Krankenhauszukunftsgesetz ergeben. Wir können diese Chance nutzen, Dinge wirklich anzugehen und tiefgreifende Veränderungen durchzuführen. Außerdem befasse ich mich damit, unsere Abteilung neu zu strukturieren.

Herr Schmitz, Sie kennen das Marien-Hospital hingegen schon länger, richtig?

Alexander Schmitz: Genau, offiziell angestellt als Leiter der IT bin ich hier seit Februar 2018, aber ich war im Rahmen eines Systemhauses schon seit 2010 in Vollzeit hier im Einsatz. Gerade erleben wir eine besonders spannende Zeit, weil Krankenhäuser durch das neue Gesetz verpflichtet sind, etwas zu tun. Der Bund stellt Gelder zur Verfügung, die aber an Bedingungen geknüpft sind. Spätestens bis Ende 2024 müssen wir Maßnahmen umgesetzt haben, was eine große und sehr interessante Herausforderung ist.

Wie kann man sich das konkret vorstellen?

Alexander Schmitz: Erst einmal müssen wir uns mit den Details des Gesetzes befassen: Was wird gefördert, was sanktioniert? Darauf liegt unser Fokus. Es geht unter anderem um Projekte wie die digitale Pflegedokumentation und die engere Vernetzung von verschiedenen Fachbereichen, sodass sie ihre Daten untereinander austauschen können. Außerdem kommt im nächsten Jahr die elektronische Patientenakte, sodass alle Dokumente zu einem Patienten digital zur Verfügung gestellt werden. Das setzt voraus, dass wir ein Patientenportal umsetzen, zum Beispiel für die Terminreservierung, aber auch zum Hochladen von Dokumenten vor der Behandlung.

Das klingt wirklich herausfordernd und spannend.

Dieter Scheidemann: Ja, man kann diese Gelegenheit wirklich nutzen, um etwas voranzubringen. Wer jetzt in der IT anfängt, kann die digitale Zukunft der Klinik prägend mitgestalten – und wir erwarten auch, dass man das tut. Deshalb suchen wir Leute, die mitdenken. In dieser Phase ist neben fachlichem Know-how vor allem Kreativität gefordert.

Wie viel medizinisches Wissen ist dafür nötig?

Alexander Schmitz: Diese Systeme sind für die meisten Krankenhäuser Neuland, deshalb gibt es kaum Spezialisten, die sich schon damit auskennen. Wir brauchen jetzt Leute, die flexibel sind, eine schnelle Auffassungsgabe haben und Spaß daran haben, etwas zu verändern. Bei uns ändern sich Dinge wöchentlich oder täglich. Was heute richtig ist, kann morgen überholt sein. Deshalb sollte man Lust darauf haben, sich auf neue Dinge einzulassen.

Wie erleben Sie in diesem Prozess die Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachbereichen?

Dieter Scheidemann: Es gehen alle mit einer großen Begeisterung an die Sache – das erlebe ich als Besonderheit hier im Marien-Hospital. Früher gab es immer den Gedanken im Hinterkopf, dass man „etwas tun muss“. Das wird abgelöst durch: „Wir wollen etwas tun.“ Alle ziehen an einem Strang. Auch die Ärzte, weil sie wissen, dass unsere Arbeit eine Optimierung zum Ziel hat.

Alexander Schmitz: Im ganzen Marien-Hospital gibt es selbst bei 1400 Mitarbeitern eine grundsätzliche und stationsübergreifende Kollegialität – das mag ich sehr. Man kann immer ein Schwätzchen halten, bekommt immer ein Lächeln, jeder grüßt jeden. Wenn es ein Problem gibt, kann man konstruktiv an einer Lösung arbeiten. Die Arbeitsatmosphäre ist wirklich sehr, sehr gut.

Und wie läuft die Zusammenarbeit innerhalb der IT-Abteilung?

Dieter Scheidemann: Ich würde sie als familiär bezeichnen. Das Team mag sich und möchte zusammenarbeiten – niemand will hier allein im Büro hocken und Aufgaben erledigen. Es kommen alle gut miteinander zurecht und möchten gemeinsam etwas erreichen. Außerdem haben wir nur Leute in der Abteilung, die das gesamte System kennen und verstehen möchten. Hier arbeitet niemand, der nur programmiert und das große Ganze nicht kennt. Alle möchten über den Tellerrand hinausgucken und begreifen, was dahintersteckt. Das ist auch notwendig: Man kann einen Fachbereich nur optimal unterstützen, wenn man weiß, was dieser auch tut.

Herr Scheidemann, Ihr Einstieg liegt noch nicht lange zurück: Wie haben Sie diesen erlebt?

Dieter Scheidemann: Auch hier würde ich wieder das Wort familiär verwenden. Alle Teammitglieder waren extrem freundlich. Sie haben sich gefreut, dass jemand kommt, der mitarbeitet. Vom ersten Moment an wurde mir die Botschaft „Schön, dass du da bist, jetzt kann es losgehen“ vermittelt. Es gab keine Skepsis gegenüber Neuerungen oder ähnlichem. Von Anfang an war klar: Wir sind eine große Familie, wir arbeiten alle zusammen und wir erwarten, dass man mitmacht.

Was ist Ihnen denn jeweils an der Führung der Abteilung wichtig?

Alexander Schmitz: Mir ist wichtig, dass man immer menschlich bleibt. Dass wir die Leute nicht als Untergebene sehen, sondern als Kollegen. Wir haben sehr flache Hierarchien. Auch wenn klar ist, dass ich der Chef bin, können wir über alles reden – und das verlange ich auch. Wer einen Fehler macht, sollte das offen auf den Tisch legen, dann lösen wir die Sache. Außerdem ist mir regelmäßiger Austausch wichtig. Wir sitzen mindestens einmal am Tag kurz zusammen, haben einmal die Woche ein längeres Teammeeting. Mir ist wichtig, dass es ein kollegiales Verhältnis auf Augenhöhe gibt.

Dieter Scheidemann: Ich führe vielleicht etwas unkonventionell. Ich beschließe nichts im stillen Kämmerlein, sondern rede ganz viel mit den Mitarbeitenden. In vielen Fällen entscheiden wir gemeinsam. Ich lege Wert darauf, dass die Leute ihre Meinung sagen. Ich möchte und muss von ihrer Expertise profitieren, schließlich wissen sie viele Dinge, die ich nicht weiß. Und ich lege Wert auf ehrliche Meinungen. Wenn jemand etwas anders sieht oder mir etwas mitteilen möchte, dann soll er es tun. Wir diskutieren dann darüber, ob man einen Punkt umsetzen kann oder eben nicht.

Sie haben in Ihrer Abteilung aktuell Stellen offen. Wer passt in Ihr Team?

Alexander Schmitz: Uns ist wichtig, dass es nicht nur fachlich passt, sondern auch menschlich. In unserer Arbeit gibt es immer mal stressige Situationen und da ist nichts schlimmer, als wenn der Stress durch persönliche Konflikte verstärkt wird. Flexibilität und Begeisterung sind Grundvoraussetzung, außerdem ein großer Wille zur Mitgestaltung und Weiterentwicklung. Und es geht in diesem Job nicht darum, nur am PC Anrufe entgegenzunehmen und dann zwei Mausklicks zu machen, um ein Problem zu lösen. Man muss hier wirklich mitdenken und sich viel bewegen – bei uns sollte niemand reine Schreibtischarbeit erwarten. 

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