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Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Marien-Hospital Euskirchen steht unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Kenko Cupisti und deckt das gesamte moderne Spektrum der operativen Eingriffe an den inneren Organen, der Körperoberfläche oder -hülle, der endokrinen Organe und der Weichteile ab.

Unser Ziel ist es, den stationären Aufenthalt unserer Patienten so angenehm und schonend wie möglich zu gestalten. Zu diesem Zweck legen wir auf eine Reihe von Maßnahmen höchsten Wert:

  • Sorgfältige und präoperative Besprechung von Operationsindikationen und möglichen Behandlungsformen.
  • Für jeden Patienten eine möglichst individuelle Therapie.
  • Verständliche Aufklärung und Darstellung aller mit der Behandlung verbundenen Abläufe. Wir möchten, dass unsere Patienten jederzeit verstehen, was wir tun.
  • Eine frühzeitige Einbeziehung aller beteiligten Fachdisziplinen. Wir möchten, dass jederzeit die vollen Möglichkeiten des Marien-Hospitals zur Verfügung stehen. Hier ist vor allem die enge Kooperation mit der Abteilung für Anästhesie wichtig, um die postoperative Schmerztherapie bestmöglich gestalten zu können.
  • Individualisierte Planung von prä- und poststationären Abläufen. Wir möchten, dass unsere Patienten bei geplanten Eingriffen größtmögliche Planungssicherheit haben.
  • Ein ausführliches Abschlussgespräch und eine sorgfältige Weiterleitung aller wichtigen Informationen an weiterbehandelnde Ärzte. Wir möchten, dass keine Informationen verlorengehen und unsere Patienten optimal weitergeleitet werden, sei es an weiterbehandelnde Hausärzte oder Rehakliniken.

Ein Großteil aller Behandlungen, insbesondere bei den bösartigen Tumoren, wird vorab in so genannten interdisziplinären Konferenzen besprochen. An diesen Konferenzen nehmen Vertreter aller an der Behandlung beteiligten Fachdisziplinen teil. Dadurch ermöglichen wir für jeden Patienten die qualitativ bestmögliche und gleichzeitig auch eine individualisierte, ganzheitliche Therapie, die den modernsten medizinischen Standards entspricht. Auch palliative Therapiekonzepte werden in dieser Weise gemeinsam besprochen.

Behandlungsschwerpunkte:

Onkologische Chirurgie

Onkologische Chirurgie ist die Chirurgie der bösartigen Tumoren. Allgemein spricht man von Krebserkrankungen. Diese Chirurgie ist besonders anspruchsvoll, weil zusammen mit dem Tumor immer auch der zugehörige Lymphabflussweg entfernt werden muss, um Tochterabsiedlungen (Metastasen) zu verhindern.

Wir behandeln am Marien-Hospital Euskirchen die komplette Bandbreite der bösartigen Tumoren folgender Organe:

  • Speiseröhre
  • Magen
  • Leber
  • Gallenblase und Gallenwege
  • Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
  • Milz
  • Nebenniere
  • Dünndarm
  • Dickdarm, inklusive Rektum und Anus
  • Weichteiltumoren (Sarkome)

In vielen Fällen, insbesondere bei Darmtumoren, ist es heute möglich, einen Tumor auch minimalinvasiv, d.h. über sehr kleine Zugangswege zu entfernen. Wann immer es möglich ist, wenden wir diese Technik an, um eine schnellere Heilung zu erzielen.

Für die meisten dieser onkologischen Erkrankungen existieren nationale und internationale Leitlinien, die ein bestmögliches Behandlungsergebnis gewährleisten sollen. Dazu gehört auch, dass wir die betreffenden Patienten vor und nach einer geplanten Operation mit den Kollegen der angrenzenden Fachgebiete, u.a. medizinische Onkologie, Gastroenterologie, Radiologie, Strahlentherapie und Gynäkologie, besprechen, um einen individuell optimalen Behandlungsplan aufstellen zu können.
In gleicher Weise behandeln wir Patienten mit Metastasen. Hier stehen uns in Kooperation mit den Kollegen aus der Radiologie und der medizinischen Onkologie unterschiedliche moderne Verfahren zur Verfügung, die einzeln oder kombiniert angewendet werden können, um auch bereits gestreute Tumore zu heilen.

Zur Ermöglichung einer intravenösen Chemotherapie oder einer parenteralen Ernährung implantieren wir venöse Portkatheter.

Chirurgie der Bauchraumorgane

Neben den onkologischen Erkrankungen (siehe onkologische Chirurgie) gibt es weitere Erkrankungen des Bauchraumes, die eine chirurgische Therapie erforderlich machen.

[weitere Informationen]

Endokrine Chirurgie

In der endokrinen Chirurgie beschäftigen wir uns mit sämtlichen operativ zu behandelnden Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen und operieren u.a.

  • bei Knotenstruma,
  • Morbus Basedow,
  • Rezidivstruma,
  • Schilddrüsenkarzinomen
  • und Hyperparahyreoidismus.

Endokrine Eingriffe am Hals führen wir mit Hilfe eines Neuromonitorings durch, um die größtmögliche Sicherheit für die Stimmbandnervenfunktion zu gewährleisten. Beim primären Hyperparathyreoidismus erfolgt der Eingriff mit fokussiertem Zugang, d.h. ohne Freilegung der nicht-erkrankten Nebenschilddrüsen. Mithilfe der intraoperativen Parathormonbestimmung können wir den Erfolg der Operation bereits intraoperativ dokumentieren.

Operative Eingriffe an der Nebenniere führen wir vorzugsweise über einen minimal-invasiven retroperitoneoskopischen Zugang durch. Typische Befunde an der Nebenniere, die zur Operation führen, sind Conn-Adenome, Cushing-Adenome und Phäochromozytome. Nebennierenkarzinome müssen in aller Regel über einen offenen Zugang entfernt werden. Unser Spektrum wird abgerundet durch die Operation neuro-endokriner Tumoren der Bauchspeicheldrüse (z.B. Insulinome) und des Magen-Darm-Traktes.

Chirurgie der Eingeweidebrüche

In der Chirurgie der Eingeweidebrüche verfügen wir über ein breites Spektrum an operativen Verfahrensweisen. Je nach Hernienart und Wunsch des Patienten, kann die jeweilige Hernie konventionell oder minimal-invasiv, mit oder ohne Netzeinlage verschlossen werden.

Proktologie

Proktologische Erkrankungen sind Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren, Marisken und Perianalthrombosen. Beim sogenannten infizierten Sinus pilonidalis führen wir plastische Verschlussoperationen durch, um die früher üblichen langen Rekonvaleszenzzeiten zu vermeiden.

Sonstiges

Wir implantieren nach Rücksprache mit unseren Kollegen aus der Kardiologie und Onkologie Schrittmachersysteme, Chemotherapie-, Ernährungskatheter und Port-Systeme. Auf Anforderung nephrologischer Kollegen implantieren wir auch sogenannte CAPD-Katheter zur Bauchfelldialyse.

Prof. Dr. med. Kenko Cupisti

Chefarzt

Prof. Dr. med.

Kenko Cupisti

Lebenslauf (PDF)

 

Termine nach Vereinbarung:
Sekretariat Allgemeinchirurgie
Astrid Teschke
Tel.: 0 22 51 - 90 13 71
Fax: 0 22 51 - 90 29 50
E-Mail: sekretariat.chirurgie(at)marien-hospital.com

 

 

 

Sprechstunde

Ambulanzsprechstunde:            Für Versicherte aller Krankenkassen.                      GKV-Versicherte benötigen eine Überweisung vom Hausarzt.

Sprechstunde:
Mo., Di., Do., Fr.:  14.00 - 16.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Terminvergabe:
Sekretariat Allgemeinchirurgie 
Tel.: 0 22 51 – 90 13 71

 

Proktologische Sprechstunde:
Donnerstags 08:30 - 10:00 Uhr

Terminvergabe:
Ambulanz 
Tel.: 0 22 51 – 90 13 75