Stomatherapie

Was ist ein Stoma?

Der aus dem Griechischen stammende Begriff "Stoma" bezeichnet operativ geschaffene Körperöffnungen. Ein Stoma wird vielfach auch "Anus praeter" oder "künstlicher Darmausgang" genannt. Um den Ausgang für die künstliche Körperöffnung zu schaffen, wird ein gesunder Abschnitt des Darms an einer vorher zu bestimmenden Stelle durch die Bauchdecke nach außen geleitet und dort mit der Bauchhaut vernäht. Das Stoma enthält weder schmerzempfindliche Nerven noch willkürlich steuerbare Muskeln.

Wann ist ein Stoma notwendig?

Eine Stomaanlage ist erforderlich, wenn der Darm erkrankt ist und teilweise oder dauerhaft stillgelegt bzw. entfernt werden muss. Die Notwendigkeit einer Stomaanlage wird Ihr Arzt Ihnen ausführlich erklären. In einigen besonderen Situationen kann es notwendig sein, vorübergehend ein Stoma anzulegen, welches dann ca. sechs bis acht Wochen nach Abheilung der Wunden durch einen weiteren Eingriff wieder zurückverlagert wird. In nur wenigen Fällen macht es die vorliegende Erkrankung notwendig, ein endgültiges Stoma anzulegen. Zwar ist die Anlage eines Stomas - sei es vorübergehend oder auf Dauer - mit gewissen Abstrichen gegenüber der gewohnten Lebensweise verbunden, aber, wie schon eingangs erwähnt: Eine Stomaanlage wird wesentlich dazu beitragen, Ursachen und Folgen Ihrer Erkrankung zu beseitigen. Zugleich bieten die heutigen modernen Versorgungssysteme die Möglichkeit einer zuverlässigen, individuellen Versorgung. Falls es für Sie erforderlich werden sollte, werden Sie bereits vor der Operation von einem unserer Stomatherapeuten besucht.

Darmzentrum

 

Leitung Darmzentrum

Dr. med.

Alban Schulte-Fischedick

Chefarzt Gastroenterologie

 

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