Aufnahme

Aufnahme

Unser stationäres und ganztägig ambulantes Therapie- und Behandlungsangebot richtet sich an Alkohol- und Medikamentenabhängige mit der Bereitschaft zu einer Entwöhnungsbehandlung. Auch Patienten/innen, die neben der Alkohol- bzw. Medikamentenabhängigkeit, Drogen konsumiert haben und spielsüchtig sind, können aufgenommen werden.

Hingegen empfiehlt sich eine Aufnahme in unserem Haus bei vorwiegender Abhängigkeit von illegalen Drogen nicht. Ausnahmen sind nach einem Vorgespräch (welches bei zurückliegendem Drogenmissbrauch und bei Haftstrafen eine notwendige Voraussetzung für eine mögliche Aufnahme ist) in bestimmten Fällen möglich. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem nahe gelegenen Marien-Hospital Euskirchen ist unsere Klinik auch für Patienten/innen mit behandlungsbedürftigen körperlichen und psychischen Erkrankungen gut geeignet.

Notwendige Schritte

  • Abklärung der Notwendigkeit einer stationären oder ganztägig ambulanten Entwöhnungsbehandlung bei einer Suchtberatungsstelle, bei dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes oder beim betrieblichen Sozialdienst (sofern vorhanden).
  • Antragstellung durch die Beratungsstelle bei dem zuständigen Leistungsträger.
  • Erhalt einer schriftlichen Einladung mit allen notwendigen Informationen und der Bitte um frühzeitige Bestätigung des Aufnahmetermins bei erfolgter Leistungszusage.
  • Voraussetzung für eine therapeutische Behandlung ist eine ausreichende Entgiftung, deshalb sollte der Aufnahme eine entsprechende Entgiftungsbehandlung vorangegangen sein.

Folgende Ihrer Unterlagen sollten uns vor der Aufnahme vorliegen:

  • Kostenübernahmeerklärung des jeweiligen Versicherungs-, bzw. Sozialhilfeträgers
  • Sozialbericht
  • Bescheinigung des Zahnarztes, dass zurzeit keine akute Zahnbehandlung erforderlich ist 

Stationäre Aufnahme

Die meisten unserer Patienten führen ihre Therapie stationär durch, d. h. sie verbringen auch nach der Therapiezeit den Abend und das Wochenende in unserer Einrichtung.

Das Leben in der therapeutischen Gemeinschaft sorgt für einen stressfreieren Rahmen. Die Alltagsprobleme bleiben zunächst „außen vor“.  Dies gibt unseren Patienten die nötige Sicherheit abstinent zu bleiben und sich ausschließlich auf die Therapie zu konzentrieren.

Natürlich heißt das nicht, dass kein Kontakt zum sozialen Umfeld bestehen soll. Im Gegenteil: Wenn die Patienten die nötige Sicherheit wieder gewonnen haben, sind Heimfahrten zur Familie und/oder Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber gewünscht und werden therapeutisch begleitet.

Darüber hinaus kann die stationäre Therapie auch, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, in eine ganztägig ambulante Therapie umgewandelt werden.

Ganztägig ambulante Aufnahme

Neben der stationären bieten wir auch eine ganztägig ambulante Behandlung an, bei der die Patienten/innen montags bis freitags am therapeutischen Tagesprogramm teilnehmen, anschließend zu Hause übernachten und dort auch die Wochenenden und Feiertage verbringen.

Diese Art der Behandlung eignet sich vor allem für Patienten/innen aus der näheren Umgebung, da die Fahrt zwischen der Klinik und dem Wohnort täglich anfällt. Gerade für Frauen kann es sehr wichtig sein, dass sie auch während der Therapie, soweit wie möglich, in ihren sozialen Bezügen bleiben können. Voraussetzung ist in der Regel eine stationäre Mindestaufenthaltsdauer. Die Umwandlung von „stationär“ in „ganztägig ambulant“ muss von den Patienten/innen beantragt werden.

Die Voraussetzung für eine ganztägige ambulante Behandlung ist die eindeutige Indikations- und Antragstellung durch die zuweisende Beratungsstelle sowie das Vorliegen einer entsprechenden Leistungszusage. Zudem muss die entsprechende Kostenübernahme von der Beratungsstelle vorher beantragt werden und der Klinik vorliegen.

Erfüllt ein/e Patient/in nicht mehr die Voraussetzungen (z. B. erkennbare Mitarbeit in den unterschiedlichen Therapiebereichen, stabile und glaubhafte Abstinenzaufrechterhaltung) der ganztägig ambulanten Therapie, kann diese jederzeit in eine vollstationäre Behandlung umgewandelt werden.

Kontakt:

Klinik Psychosoziale Behandlung
und Rehabilitation St. Martin GmbH 
Sternenstraße 1
53881 Euskirchen-Stotzheim
Tel.: 0 22 51 – 94 77 0
Fax: 0 22 51 – 94 77 22