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Krankenhaushygiene

chirurgische Händedesinfektion

Die Hygiene nimmt im Krankenhaus einen hohen Stellenwert ein, da Patienten und Personal während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus immer wieder dem Kontakt mit Krankheitserregern ausgesetzt sind. In der Behandlung und Pflege kranker, abwehrgeschwächter Menschen ist die Verhütung der Übertragung nosokomialer (= im Krankenhaus erworbener) Infektionen daher ein wichtiger Teil der Krankenhausbehandlung.

Aus diesem Grund sorgt die Krankenhaushygiene dafür, dass in unserem Haus alle Regelungen, Verordnungen und Gesetze zur Infektionsprävention berücksichtigt und umgesetzt werden. Damit trägt sie im erheblichen Umfang zur Sicherstellung einer qualitativ hochstehenden Krankenversorgung  bei.

Zentralsterilisation

    Zu Ihrer Sicherheit sind die wichtigsten Aufgaben der Krankenhaushygiene:

    • Erstellen, Fortschreiben und Überwachen von Desinfektions- und Hygieneplänen sowie Hygienestandards
    • Überwachung aller hygienerelevanter Abläufe z. B. Pflegetechniken, Desinfektions-, Sterilisations- maßnahmen, Krankenhausreinigung
    • Ver- und Entsorgung, ( Wäsche, Speisen, Sterilgut, Abfälle )
    • Aufzeichnen der im Krankenhaus erworbenen Infektionen ( nosokomiale Infektion ), multiresistente Erreger und dazu entsprechende Erstellung von Statistiken
    • Durchführung aller vorgeschriebenen mikrobiologischen Untersuchungen von Spül- und Waschmaschinen, Sterilisatoren, Endoskopen etc. und der Umgebung ( Flächen ), Trinkwasser und Lebensmittel sowie Reinigungs- und Desinfektionslösungen.
    • Mitwirkung bei der Planung funktioneller und baulicher Maßnahmen, beim Einkauf hygienerelevanter Produkte
    • Vor- und Nachbereitung der Hygienekommissionssitzungen, Personalschulungen

     

    Die Krankenhaushygiene wird im Marien-Hospital sichergestellt durch zwei hauptamtliche Hygienefachkräfte, die Hygienekommission unter der Leitung des Ärztlichen Direktors sowie sechs hygienebeauftragte Ärzte in verschiedenen Fachbereichen und 27 hygienebeauftragte Pflegekräfte auf den Stationen und in den Funktionsbereichen. Darüber hinaus ist ein Facharzt für Krankenhaushygiene der Universität Bonn beratend für das Marien-Hospital tätig.

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    Aktivitäten im Bereich Hygiene

    Aktion saubere Hände

    Seit dem Start der Aktion saubere Hände im Jahr 2008 beteiligt sich das Marien-Hospital Euskirchen an dieser bundesweiten Aktion unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums, die die Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen verbessern will, da die Hände der wichtigste Übertragungsweg von Erregern sind, die beim Patienten Infektionen verursachen.

     

    Experten sind sich darüber einig, dass die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung der Übertragung von Infektionserregern die sorgfältige Händedesinfektion ist. In vielen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass durch die Verbesserung der Händedesinfektion das Auftreten von Krankenhausinfektionen vermieden werden kann und somit die Patientensicherheit bei einem Krankenhausaufenthalt deutlich verbessert wird.

      

    Aufgrund der Datenanalyse der teilnehmenden Kliniken werden nach Erfüllung bestimmter Leistungskriterien drei Qualitätszertifikate durch das Nationale Referenzzentrum verliehen: Gold, Silber, Bronze.

     

    Für die erreichten sehr guten Ergebnisse und das große Engagement bei der Umsetzung der verschiedensten Aktivitäten, wie z. B. Personalschulungen, wurde das Marien-Hospital im Jahr 2011 in die höchste Qualitätskategorie eingestuft und mit dem Gold Zertifikat ausgezeichnet, ein Niveau, das bisher nur sieben weitere Kliniken in Deutschland geschafft haben.

      

    MRSA netzwerk euPrevent

    Das Marien-Hospital Euskirchen ist Teilnehmer beim  euPrevent MRSA Projekt. Dies ist ein grenzüberschreitendes Projekt, in der Euregio Maas-Rhein Region, mit dem Ziel, die Patientensicherheit durch eine gute Infektionsprävention gegen multiresistente Keime und gegen im Krankenhaus erworbene Infektionen sicherzustellen.

     

    Im März 2012 wurdedas Marien-Hospital Euskirchen in einer offiziellen Feierstunde das Zertifikat des Euregio-Netzwerks „euPrevent“ verliehen. Dieses Zertifikat bescheinigt dem Marien–Hospital, dass es die Bedingungen für das Qualitätssiegel für Krankenhäuser nach den Anforderungen des euregionalen Netzwerkes „euPrevent“ erfüllt hat.

     

    In langjährigen Arbeits- und Schulungsprozessen hat das Marien-Hospital Euskirchen den Grundstock für die erste Stufe des Zertifikates erlangt. In den einzelnen Qualitätszielen wurden nach einem Punktesystem die Bewertungen vergeben. Zu den zehn Qualitätszielen gehört u. a. die Teilnahme an Qualitätsverbundveranstaltungen und kommunalen Netzwerken MRSA/MRE, die Erfassung epidemiologischer Daten, die Umsetzung nationaler Hygieneempfehlungen, die Implementierung eines Antibiotikamanagements und Händehygieneregimes sowie die Sicherstellung der Strukturqualität. Durch ein Auditierungsverfahren, das durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus einem benachbarten Kreis stattfand, wurde der Nachweis erbracht, dass die Anforderungen des Siegels erfüllt wurden. Das Marien–Hospital erreichte 40,5 von 42 erreichbaren Punkten. Das Siegel ist zunächst für 2 ½ Jahre gültig, bevor dann die zweite Qualitätsstufe erreicht werden kann. Insgesamt besteht das Siegel aus fünf Qualitätsstufen.  


    Krankenhaushygiene

    Hr. Wolfgang Krause
     - Hygienefachkraft

    Fr. Sandra Büser
    - Hygienefachkraft

    Tel.: 0 22 51 - 90 14 06

    Email

     

    Prof. Dr. med.
    Heinz Michael Loick
     - Vorsitzender der
       Hygienekommission

     

    Sekretariat: Angelika Huber

    Tel.: 0 22 51 - 90 13 46

    Fax: 0 22 51 - 90 13 54

    Email

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Zertifikat Aktion Saubere Hände

      

     

     

      

     

     

     

     Zertifikat euPrevent