Das Brustzentrum Bonn-Euskirchen bekommt neue Screening-Einheit
In diesen Tagen geht in der Radiologischen Abteilung des Marien-Hospitals Euskirchen ein neues Untersuchungsgerät in Betrieb, mit dem Vorstufen des Brustkrebses entnommen und untersucht werden. Unklare Befunde der Mammographie werden bei diesem Verfahren stereotaktisch millimetergenau lokalisiert und dann auf einem Spezialtisch mit lokaler Betäubung biopsiert oder entnommen. Der Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung, Dr. Golz, und der Chefarzt der Radiologischen Abteilung, PD Dr. Rieker, prüfen bei jeder Brustpatientin, ob die neue Methode in Frage kommt. PD Dr. Rieker hat das Verfahren in der Uniklinik Mainz bereits mit großem Erfolg eingesetzt. Nach dem Kauf einer digitalen Mammographie mit Selen-Detektor zum Jahreswechsel ist dies schon die zweit große Investition, die die Stiftung Marien-Hospital Euskirchen für das Brustzentrum und die Radiologische Abteilung tätigt. Die Screening-Einheit, die zurzeit im Kreis Euskirchen unterwegs ist, benutzt die gleiche digitale Mammographie. Dr. Olaf Rieker ist begeistert: „Mit der neuen Mammographie finden wir die Vorstufen vom Brustkrebs früher. Mit dem Stereotaxie-Tisch können wir sie jetzt ohne Operation abklären!“


