Zertifikatsübergabe KTQ 2009
Zum zweiten Mal hoher Qualitätsstandard bescheinigt!
Innenminister Dr. Ingo Wolf überreichte am 09.11.2009 im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Gesundheitswoche des Marien-Hospitals, dem Geschäftsführer Herrn Johannes Dörr, stellvertretend für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marien-Hospitals Euskirchen das KTQ-Zertifikat.
„Wir freuen uns, dass unsere ständigen Anstrengungen für umfassendes Qualitätsmanagement und bestmöglicher Behandlung und Versorgung unserer Patienten zum zweiten Mal durch diese Auszeichnung belohnt worden sind.“ so Johannes Dörr, der Geschäftsführer des Marien-Hospitals.
Sein Dank galt nochmals allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Marien-Hospitals für ihr Engagement in der Patientenversorgung und für die große Unterstützung bei der Durchführung der Zertifizierungsmaßnahme. Um diesem Dank Ausdruck zu verleihen, überreichte er das soeben erhaltene Zertifikat weiter an die Mitarbeiter des Qualitätsmanagements.
Allein die kontinuierliche Weiterentwicklung im Hinblick auf die zweite Zertifizierung hat sich für das Marien-Hospital bereits gelohnt. „Die intensive Kommunikation und die zahlreichen Workshops, Befragungen der Patienten, Mitarbeiter und Einweiser haben Verbesserungspotentiale offen gelegt und zur kontinuierlichen Optimierung der Abläufe beigetragen“, erklärte der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Heinz Michael Loick.
Das Marien-Hospital Euskirchen entschied sich im November 2003 für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen). Bereits im Juni 2006 konnte das Marien-Hospital auf eine sehr erfolgreiche Erstzertifizierung nach KTQ zurückblicken.
Die drei Buchstaben KTQ stehen für Kooperation, Transparenz und Qualität im Krankenhaus. Mit diesem Zertifizierungsverfahren bietet die KTQ den Krankenhäusern ein Instrument an, mit dem sie die Qualität ihrer Leistungen nach außen transparent darstellen können. Das anerkannte Gütesiegel wird gemeinsam von der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat und den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenversicherungen für drei Jahre vergeben.
Bedeutend schwerer als die erste Zertifizierung ist für die Krankenhäuser hierbei die zweite Zertifizierung, der ein strengeres Verfahren vorausgeht. Derzeit sind 532 der mehr als 2.200 Kliniken in Deutschland nach dem KTQ-Verfahren zertifiziert und 324 re-zertifiziert.
Während der Fremdbewertung hatten von der KTQ akkreditierte unabhängige Experten vier Tage lang Zeit, sich ein ausführliches Bild über alle im Marien-Hospital erbrachten medizinischen, pflegerischen und administrativen Leistungen zu machen und diese zu bewerten.
Diese unabhängigen Experten sind selbst in Krankenhäusern in den Bereichen ärztlicher Dienst, Pflegedienst und Management in leitenden Positionen tätig. Zu ihren Prüfungskriterien gehörte u. a. die „Patientenorientierung“: Wie erlebt der Patient die Behandlungsabläufe von der Aufnahme bis zur Nachsorge, und inwieweit wird der Patient miteinbezogen?
Bei der Überprüfung geht es natürlich auch um das Thema „Mitarbeiter“: Werden ausreichend Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern eingereicht? Findet eine systematische Personalentwicklung statt? Ein wichtiger Prüfungspunkt war auch die Sicherheit im Krankenhaus: Wie sieht es aus mit der Sicherheit zum Beispiel bei einem Brand? Sind die Mitarbeiter in Reanimation und der Bedienung komplizierter medizinischer Geräte geschult?
Ebenso abgearbeitet wurden Punkte wie Pflegedokumentation und interne Kommunikation mit der Krankenhausführung. Aber auch Arbeitsschutz und Hygiene wurden überprüft.
„Obwohl das neue Prüfungsverfahren noch anspruchsvoller war als die Vorgängerversion, haben wir die zweite Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen“, sagte Geschäftsführer Dörr und schloss in Anlehnung an Sepp Herberger „Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung“. „Das heißt für uns alle, dass wir mit dem zweiten Qualitäts-Zertifikat den Weg der ständigen Qualitätsverbesserung weiter beschreiten werden, denn es gilt nicht erst seit Philip Rosenthal: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“
Euskirchen, den 09.11.2009
Dörr Geschäftsführer
Hier können Sie die Pressemitteilung öffnen.


