Diagnostisches Leistungsspektrum - Computer- und Magnetresonanztomographie
"Ganzkörper - CT"
Bei vielen Fragestellungen müssen Thorax und Abdomen im CT untersucht werden. Mit dem 64-Zeilen-CT erfolgt dies regelmäßig mit einem 10-Sekunden-Scan an einem Untersuchungstermin.
Cardio - CT
Mit dem 64-Zeilen-CT können die Herzkranzgefäße ohne Katheteruntersuchung dargestellt werden. Ob die CT-Untersuchung indiziert und ausreichend ist, sollte zuvor besprochen werden. Die Radiologen des Marien-Hospitals stehen für eine solche Beratung unter der Telefonnummer 90-1301 zur Verfügung.
Perfusions - CT
Es handelt sich um eine neue Methode zur Sofortdiagnostik eines Hirninfarktes. Es werden 40 ml Kontrastmittel intravenös injiziert. Mit dem dicken Detektor des Aquilion 64-CT wird die Durchblutung des Gehirns untersucht. Mit einer speziellen Software lässt sich das Hirngewebe erkennen, das mit einer Lysebehandlung noch zu retten ist.
CT-Angiographie
Als nicht-invasive Untersuchungsmethode hat sich die CT-Angiographie insbesondere zum Nachweis von Carotisstenosen und Nierenarterienstenosen duchgesetzt. So wird die CT Angiographie der Carotiden routinemäßig vor einem Carotisstent oder einer Operation der A. carotis durchgeführt.
CT-Koloskopie oder virtuelle Koloskopie
Es handelt sich um eine Konkurrenz zur Spiegelung des Dickdarms bzw. einen Ersatz für den Kolon-Kontrasteinlauf. Der Darm muss vorher gereinigt werden (z. B. mit Fleet®). Dann wird das Kolon mit Luft entfaltet und ein hochauflösendes CT durchgeführt. Bei der Auswertung wird u.a. ein virtueller Flug an der 3D-Workstation erzeugt.
CT-gesteuerte Punktionen
Diagnostische Punktionen oder therapeutische Drainagen werden im neuen CT täglich durchgeführt. Bronchialkarzinome, Lymphknotenmetastasen, Lebermetastasen, und Nebennierenmetastasen werden routinemäßig biopsiert. Durch Verwendung von Koaxial-Systemen wird das Risiko einer Verschleppung im Stichkanal ausgeschaltet. Die Trefferquote betrug im letzten Jahr 100%.
CT-Fluoroskopie
Mit der CT-Fluoroskopie /CT-Durchleuchtung) werden minimalinvasive Eingriffe im CT auf dem Monitor in Echtzeit kontrolliert.
MRT Gelenke und Bandscheiben
Die Kernspintomographie (MRT) ist die überlegene Methode, wenn Knorpelveränderungen untersucht werden sollen. Untersuchungen des Schultergelenks, der Wirbelsäule, des Hüftgelenks, des Kniegelenks sowie der kleineren Gelenke werden in großer Zahl durchgeführt.
MR-Angiographie
Die MR-Angiographie hat sich besonders zur übersichtlichen Darstellung der Nierenarterien und der Becken- und Beinarterien bewährt. Eine Kontrastmittelinjektion in eine Armvene reicht aus, um die Blutgefäße vom Bauch bis zu den Füssen darzustellen (automatische Tischverschiebung).
MRCP (MR-Cholangiopancreaticographie)
Eine sehr häufig durchgeführte Untersuchung, mit der sich innerhalb von Sekunden nachweisen lässt, ob ein Gallenstein in den Gallengang gewandert ist.
MR-Mammographie
Die MR-Mammographie gilt als die sensitivste Methode zur Erkennung eines Mammakarzinoms besonders bei jüngeren Frauen mit dichtem Drüsenkörper. Sie ersetzt aber nicht die herkömmliche Mammographie, weil sie keine Mikroverkalkungen darstellt. Bei unseren stationären Patientinnen wird sie routinemäßig eingesetzt, um multifokale Läsionen zu erfassen.














