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Psychosozialer Dienst

Unter Gesundheit wird ein harmonisches Zusammenspiel von organischen, psychischen und sozialen Faktoren verstanden. Dies bedeutet, dass auch Störungen im sozialen Gefüge zu „Kränkungen“ im eigentlichen Wortsinn führen und sich damit in krankenhausbedürftigen psychiatrischen Syndromen äußern können.

 

So kann es z.B. bei Verlust oder Bedrohung von Arbeitsplatz oder Wohnraum zu Depressionen oder Ängsten kommen. Auch eine drohende finanzielle Notlage kann Menschen in Verzweiflung und psychische Krisen stürzen, gerade in einer Gesellschaft, die sich sehr über „Leistung“ und zählbare materielle Güter definiert. Zum sozialen Gefüge gehören nicht zuletzt auch die Familie, der Freundes- und Bekanntenkreis.

 

Sollten die sozialen Belange bei der Entstehung der psychischen Störung mitursächlich sein oder im Verlauf der Erkrankung auftreten, ist unser Sozialdienst gerne bei der Lösung der Probleme behilflich. Wenn es um rechtliche Fragestellungen oder Wohnungs- und Finanzangelegenheiten geht oder sofern bei chronischen Erkrankungen Betreuungsfragen zu lösen sind, kann unser Sozialdienst in Anspruch genommen werden, der eine wichtige Position in unserem therapeutischen Gesamtkonzept einnimmt.


Ansprechpartner:

Hr. Jürgen Münnich

Tel.: 0 22 51 - 90 11 23

Email

 

Fr. Renate Schmitz

Tel.: 0 22 51 – 90 11 32

Email

 

 

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