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Intensivmedizin

Marien-Hospital Euskirchen: Patientenzimmer Intensivstation

Im Dezember 1999 wurde im Marien-Hospital Euskirchen eine neue interdisziplinäre Intensivstation mit 14 Betten fertig gestellt. Die organisatorische Leitung obliegt der Abteilung für Anästhesie, operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin. Der medizinische Aufgabenbereich der Anästhesie erstreckt sich auf die perioperative Intensivmedizin (kurz vor, während und nach der OP) schwerkranker chirurgischer sowie die Behandlung neurologischer Intensivpatienten. Unser Ziel ist es, mit einem hohen pflegerischen und medizinischem Aufwand das Versagen lebensnotwendiger Organsysteme zu verhindern oder zu behandeln.

 

Wir verfügen über modernste Geräte, mit denen wir z.B. Atemstörungen vorbeugen oder behandeln können. Neben allen modernen invasiven und nicht-invasiven Beatmungsmöglichkeiten führen wir bei entsprechender Indikation die Anlage eines kleinen Luftröhrenschnittes durch (Tracheostomie). Hierdurch werden bei einer notwendigen Langzeitbeatmung die Pflege und das Entwöhnen von der Beatmungsmaschine erleichtert.

 

Marien-Hospital Euskirchen: Überwachungszentrale Intensivstation

Ein notwendiger künstlicher Schlaf für die Beatmung kann über die Ableitung von Hirnströmen überwacht werden. Störungen des Herz-Kreislaufsystems werden durch kontinuierliche Überwachung sowie spezielle Untersuchungsmethoden schnell erkannt und gezielt therapiert. (Ultraschall des Herzens mittels Schluck-Echokardiographie sowie Messung des Herzzeitvolumens mit Spezialkathetern). Im Einzelfall implantieren wir eine Ballonpumpe in die große Hauptschlagader, um das Herz zu entlasten (Herzunterstützungssystem).

 

Bei einem Ausfall der Nierenfunktion wird je nach der Kreislauffunktion entweder eine kontinuierliche oder, in Zusammenarbeit mit einer Dialysepraxis, eine intermittierende Nierenersatztherapie durchgeführt. Für neurologische Patienten bieten wir bei entsprechender Indikationsstellung in enger Zusammenarbeit mit der neurologischen Abteilung des Marien-Hospitals die Entfernung pathologischer Eiweißstoffe (Plasmapherese) aus dem Blut an.

 

Besonderen Wert legen wir auf eine konsequente Schmerztherapie, die in den meisten Fällen schon während der Operation begonnen und häufig noch nach der Verlegung auf die Allgemeinstation fortgesetzt wird. Die Teamarbeit und die intensive Ausbildung der auf der Intensivstation tätigen Pflegekräfte und Ärzte garantieren eine Therapie der schwerkranken Patienten auf hohem Niveau.


Marien-Hospital Euskirchen: Medikamentenausgabe

Eine notwendige Sedierung für die Beatmung kann im Hinblick auf die Sedierungstiefe über die Ableitung von Hirnströmen überwacht werden. Niereninsuffizienten Patienten erhalten je nach hämodynamischer Konstellation die kontinuierliche veno-venöse Hämofiltration („CVVH“) oder die Dialyse. Bei Patienten mit hämodynamischen Schockgeschehen besteht die Möglichkeit der intraaortalen Ballongegenpulsation zur Stabilisierung der Herz- und Kreislaufleistung. Für neurologische Patienten bieten wir bei entsprechender Indikationsstellung in enger Zusammenarbeit mit der neurologischen Abteilung des Marien-Hospitals die Entfernung pathologischer Eiweisstoffe (Plasmapherese) aus dem Blut an. Die Teamarbeit und die intensive Ausbildung der auf der Intensivstation tätigen Pflegekräfte und Ärzte garantieren eine Therapie der schwerkranken Patienten auf hohem Niveau.

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Chefarzt

Prof. Dr. med.
Heinz Michael Loick
 - Ärztlicher Direktor -

 

Leitender Oberarzt:

Dr. med. Heinz-Ludwig Karhoff

 

Oberärzte:

Dr. med. Henriette Ewen
Dr. med. Jürgen Heinke

FA Arvid Bonn

 

Termine nach Vereinbarung:

Sekretariat: Angelika Huber

Tel.: 0 22 51 - 90 13 46

Fax: 0 22 51 - 90 13 54


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