Neuroimmunologische Sprechstunde
Zielgruppe:
Patienten mit neuroimmunologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Kollagenosen und Vaskulitiden mit Beteiligungen des zentralen oder peripheren Nervensystems, Myasthenie, myasthene Syndrome, entzündliche Erkrankungen des peripheren Nervensystems (z.B. Guillain-Barré-Syndrom, chronisches Guillain-Barré-Syndrom).
Behandlungsschwerpunkte: Differentialdiagnostische Abklärung, Beratung und Behandlung o.g. Erkrankungen.
Neuroimmunlogische Erkrankungen sind häufig. Hierbei handelt es sich um Erkrankungen, die durch die überschießende Reaktion des körpereigenen Immunsystems gegen Strukturen des eigenen Nervensystems zustande kommen.
Die bekannteste Erkrankung auf diesem Gebiet ist die Multiple Sklerose. Es ist die häufigste neurologische Erkrankung junger Erwachsener. Nach Schätzungen sind in Deutschland etwa 120.000 Menschen betroffen. Es handelt sich um eine oft schubförmig verlaufende Erkrankung mit sehr verschiedenen Symptomen. Zur Behandlung der Erkrankung stehen verschiedene hochwirksame Medikamente wie Interferone, Glatirameracetat, Chemotherapeutika und Monoklonale Antikörper zur Verfügung, deren Auswahl ein Behandelnder mit Erfahrung auf diesem Gebiet trifft. Von größter Bedeutung ist die regelmäßige Überprüfung des Therapieerfolges anhand standardisierter Kriterien, um rechtzeitig bei drohender Verschlechterung eingreifen zu können.
In der neuroimmunologischen Sprechstunde stehen Multiple Sklerose-Patienten ausführliche Beratung und in geeigneten Fällen Behandlungen z.B. mit monoklonalen Antikörpern zur Verfügung.


