Schmerzambulanz
Die Schmerzambulanz ist seit dem Jahr 1999 im Marien-Hospital Euskirchen etabliert. Wir behandeln ambulante Patienten mit chronischen Schmerzen‚ ambulante Palliativpatienten, aber auch Schmerzpatienten auf den Stationen des Marien-Hospitals. Darüber hinaus beraten wir niedergelassene Ärztinnen und Ärzte telefonisch bei Problemen der Schmerztherapie. Jährlich suchen 160 Patienten unsere Schmerzambulanz auf, weitere 300 Patienten werden von uns konsiliarisch auf den Stationen des Marien-Hospitals mitbehandelt.
Schwerpunkte unserer ärztlichen Tätigkeit:
Behandelt werden vorrangig Schmerzzustände des Bewegungsapparates (z.B. Rücken- oder Nackenschmerzen), aber auch Nervenschmerzen, Kopf- und Gesichtsschmerzen, sowie Schmerzen bei Durchblutungsstörungen oder bei Tumorerkrankungen. Wir legen hierbei Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Physiotherapeuten und Psychologen. Die Überweisung erfolgt durch den Haus- oder Facharzt nach entsprechender Vordiagnostik.
Unser Leistungsspektrum:
- Einstellung und Optimierung der medikamentösen Schmerztherapie
- Interventionelle Therapie mittels Kathetertechniken (z.B. Periduralkatheter, Plexuskatheter),
- Blockadetechniken (z.B. Blockade am Ganglion stellatum) und therapeutische Lokalanästhesien
- Progressive Muskelentspannung, psychologische Schmerztherapie (u.a. Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie; dies geschieht in Zusammenarbeit mit erfahrenen Psychologen)
- Alternative Schmerztherapie (Akupunktur, TENS, Neuraltherapie und Phytotherapie)
Erstvorstellung von Patienten:
Patienten, die sich zum ersten Mal in der Schmerzambulanz vorstellen, erhalten einen ausführlichen Schmerzfragebogen. Wir führen wir eine individuelle Anamnese und körperliche Untersuchung durch. Dabei ist es wichtig, dass möglichst alle relevanten Vorbefunde und Arztbriefe vorliegen. Falls notwendig, werden weitere Untersuchungen u.a. im Marien-Hospital veranlasst. Schließlich wird ein ausführlicher Therapieplan aufgestellt und detailliert mit dem Patienten besprochen. Eine Erstvorstellung dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden. Aufgrund der hohen Patientennachfragen kann es zu Wartezeiten für den ersten Vorstellungstermin kommen. In dringenden Fällen, wie bei Tumorschmerz, akuter Gürtelrose, sympathischer Reflexdystrophie (M. Sudeck) oder ähnlichen akuten Schmerzsituationen ermöglichen wir jederzeit kurzfristige Vorstellungstermine.




